Antigua & Lago Atitlán

In Guatemala folgten wir, im Gegensatz zu Mexiko, wo wir eher an abgelegen Orten unterwegs waren, dem klassischen Gringo Trail. Also der Route, die irgendwie alle Touristen nehmen. Wer auch immer das so festgelegt hat, in Guatemala beinhaltet diese den See Atitlán, die Kolonialstadt Antigua, die natürlichen Schwimmbecken in Semuc Champey und die Maya Ruinen Tikal. 

So verschlug es uns zuerst an den Lago Atitlán, einen See im Hochland von Guatemala, umrahmt von Vulkanen.

Panajachel, der größte Ort am See und unser erster Halt dort hat uns beeindruckt – aber ausschließlich negativ: Der Ort ist hässlich, teuer und das Seeufer besteht nur aus Beton. Außerdem ist der See dort zu dreckig zum Baden und wir durften wegen Lana in fast kein Restaurant, obwohl alle leer waren. Uns hat es etwas am Puerto Angel erinnert, den Ort in Mexiko der wohl mal touristisch war, jetzt aber heruntergekommen ist und vom ehemaligen Glanz nur die Preise beibehalten hat. Jedenfalls kann man sich Panajachel sparen.

Wir blieben eine Nacht auf einem netten aber teueren Platz und feierten nachts und morgens trotz allem Floras Geburtstag mexikanisch-chinesisch-amerikanisch (mit Piñata, Himmelslaternen und  Pancakes). 

Danach nahmen wir direkt ein Boot nach San Marcos, einem Mini Dorf auf der anderen Seite des Sees, das zum Großteil von europäischen und amerikanischen Hippies bevölkert wird. Der perfekte Ort zum Nichtstun und in den See springen. Auch wenn wir mit dem Hippies und vor allem deren zum Teil erschreckender Ignoranz gegenüber den Dorfbewohnern nichts anfangen konnten, so hat uns San Marcos doch völlig mit dem Lago Atitlán versöhnt und wir haben die Zeit sehr genossen und würden den Ort jederzeit weiterempfehlen.

Antigua, die ehemalige Hauptstadt und nach wie vor schönste Stadt Guatemalas hat uns für 4 Tage in ihren Bann gezogen, wovon wir zwei Tage wandernd verbrachten. Antigua ist überraschend klein, aber trotzdem kann man dort einige Zeit verbringen (siehe Bilder). Wir empfehlen vor allem den Samstagsmarkt auf den Caoba Farms, das Bananenbrot bei Doña Xitocencatl und die Cocktails im No Sé. Und zwischendurch eine kleine, feine Vulkanbesteigung.

 

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