Chacahua

Chacahua, ein kleines Dorf zwischen einer Lagune und dem Pazifik, ca. 2 Stunden nördlich von Puerto Escondido, erreicht man nur über einen 30km langen Sandweg oder per Boot. Wir haben uns für letzteres entschieden und ließen Johanna daher für die Zeit in Cerro Hermoso stehen. Am Ende haben wir spontan dort übernachtet, weil wir uns das leuchtende Plankton nachts in der Lagune nicht entgehen lassen wollten. Denn dafür ist Chacahua vor allem bekannt (Bei Google sieht es allerdings noch deutlich krasser aus als in der Realität).

 Leider haben wir es nicht geschafft Fotos zu machen auf denen man auch etwas sieht, aber nachts in der glitzernden Lagune zu schwimmen war unglaublich.

Auch ansonsten ist Chacahua auf jeden Fall zwei Tage Aufenthalt wert. Die einzigartige Lage allein würde schon reichen, aber das leuchtende Plankton, gutes billiges Essen, eine Krokodilaufzuchtstation und die Wanderung zum Leuchtturm machen es erst zum perfekten Kurztrip. 

Hier sind unsere Tipps für einen günstigen und trotzdem ausgefüllten Trip:

Mitnehmen: Badesachen, Insektenschutz, Sonnencreme, Hut und Geld. Mehr hatten wir auch nicht. 

Hinfahrt: Mit zwei Collectivos (Boot + Pickup Ladefläche) kommt man für 80 Pesos in 40 Minuten von El Zapotalito nach Chacahua. 

Tours: Eine wirkliche Tour tagsüber lohnt sich kaum, da man vor Ort alles selbst besichtigen kann und auf der Rückfahrt (s.u.) auch noch die Lagune gut kennenlernt. Was sich aber lohnt ist die Plankton Tour abends (100 pesos). Und auf jeden Fall schwimmen gehen! Außerdem lohnt die Wanderung zum Leuchtturm und zur Krokodilstation. Beides kann man selbst machen und ist gratis.

Essen: Alle Restaurants sind quasi gleich, sowohl vom Preis als auch vom Angebot her. Natürlich muss man Fisch essen.

Übernachtung: Jeder in diesem Dorf scheint Cabañas zu vermieten, also schaut euch in Ruhe ein paar an. Für 200 pesos sollte man ein einfaches Doppelzimmer bekommen.

Surfen: Wir hatten leider etwas Pech mit den Wellen, aber es gibt theoretisch eine Welle die sich gut surfen lässt, aber eher mit dem Longboard. Kann man am Strand mieten (200 Pesos/Tag)

Rückweg: Entweder wie der Hinweg oder aber direkt per Boot. Das kostet als Collectivo ca. 125 Pesos, aber für die Fahrt durch den schmalen Kanal der die beiden Lagunen verbindet lohnt sich das auf jeden Fall.

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